Neue Veröffentlichung: Aufsatz zu Zentralbegriffen deutscher Identitätsbildung

Im November 2013 durfte ich an einer spannenden, interdisziplinären Konferenz zum Thema „Textuelle Historizität“ teilnehmen. So sah das damals aus:

Konferenz Bremen

Konferenz Bremen

Die Bremer Stadtmusikanten

Die Bremer Stadtmusikanten

Gut Ding braucht Weile und so wurden vor Kurzem die Beiträge der Konferenz in Buchform herausgebracht. Darin ist auch mein Beitrag zu „Volk“ und „Volkspoesie“ als Zentralbegriffe deutscher Identitätsbildung im 18. Jahrhundert enthalten.

Textuelle Historizität

Textuelle Historizität

Das Vollzitat des Beitrages lautet:
„Volkspoesie“ und „Volk“ als Zentralbegriffe deutscher Identitätsbildung im 18. Jahrhundert – Heidrun Kämper/Ingo H. Warnke/Daniel Schmidt-Brücken (Hg.): Textuelle Historizität. Interdisziplinäre Perspektiven auf das historische Apriori. DeGruyter Verlag: Berlin/Boston, 2016. S. 162-175.

Besten Dank an die Herausgeber für die tolle Unterstützung bei der Erstellung des Beitrages!

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geh Denken!“

Am 13. April um 19 Uhr konnte ich im Depot (1070) Wien auf Einladung des Vereins Gedenkdienst im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geh Denken“ einen Vortrag über die Verfolgung der Zeugen Jehovas (Ernsten Bibelforscher) in Österreich 1933-1945 halten.

Die Veranstaltung war gut besucht und im Anschluss ergab sich eine interessante Diskussion – vielen Dank für’s Organisieren an Agnes Meisinger und das Team des Vereins Gedenkdienst!

Abstract:
Der Vortrag behandelt die Geschichte der Zeugen Jehovas in Österreich, beginnend mit Versuchen der Institutionalisierung der Religionsgemeinschaft als Verein in den späten 1920er-Jahren, die zu ersten Konflikten mit den Behörden führten. Unter der Regierung Engelbert Dollfuß‘ verschlechterte sich die Situation für die Gemeinschaft, da das Regime in Durchsetzung des katholischen Religionsmonopols die Glaubenspraktiken und Publikationen der Zeugen verbot. Mit dem ,Anschluss‘ im Jahr 1938 wurde die Verfolgung intensiviert: Die NationalsozialistInnen verfolgten die ZeugInnen Jehovas und internierten sie in Gefängnissen und Konzentrationslagern mit dem Ziel, die Organisation vollständig zu zerstören und den Glauben der einzelnen Mitglieder zu brechen. Zwischen 1938 und 1945 wurden 154 österreichische ZeugInnen Jehovas von den NationalsozialistInnen und ihren HelferInnen ermordet. Durch Fallbeispiele werden einzelne Aspekte der Verfolgung nochmals auf lebensgeschichtlicher Ebene untersucht.

Hier der Folder zum sehr spannenden Bildungsprogramm des Vereins Gedenkdienst im SoSe 2016 (darin auch mein Vortrag)…

Happy conferencing: Tagung der GGGS in Athen

Anfang Dezember war ich am ersten Kongress der Griechischen Gesellschaft für germanistische Studien in Athen. Unter dem Titel Turns und kein Ende: Aktuelle Tendenzen in Germanistik und Komparatistik war ein buntes Sammelsurium an Vorträgen versammelt. Darunter auch mein eigener mit dem Thema Keimzellen: „Volk“, „Nationalgeist“ und „Nation“ um 1770.

Happy conferencing in Athen

Happy conferencing in Athen

Abgesehen davon, dass mich mit Athen eine manifeste Hassliebe verbindet, war es schon schön in meiner zweiten Heimat an der Uni einen Vortrag zu halten.

Das ?????????? ?????? in Athen.

Das ?????????? ?????? in Athen.

Tagungsort war das ?????????? ?????? in Athen, direkt in der Nähe der Universität. Ziemlich erschreckend für mich war, dass sich rund um die Uni und das Zentrum die Heroinszene der Stadt angesiedelt hat.

Ein Ausflug in den Spritzenwald....

Ein Ausflug in den Spritzenwald….

Man musste zum Tagungsort also mitunter in Schlangenlinien durch herumsitzende Süchtige gehen, die sich gerade einen Schuss setzen – gern auch mal mit freundlicher Unterstütztung des lokalen Dealers. Erschreckend und ein ernüchterndes Bild für den Zustand dieses schönen Landes… 🙁

Big in Japan – Happy Conferencing

Von 26. bis 28. März war ich in Yamaguchi (Japan) beim zweiten Teil der Konferenz „Hohe und niedere Literatur“, die von Franz Hintereder-Emde, Konrad Harrer und Annie Bourguignon veranstaltet wurde.

Besonders schön für mich war, dass die Konferenzreise von der ÖFG sowie der Universität Yamaguchi unterstütz wurde, was mir eine Teilnahme ermöglicht hat. Ich habe dort zum Thema „Wenn der Zeichner sich selbst zeichnet“ über Autoreferentialität als Mittel der Literarisierung in autofiktionalen Graphic Novels gesprochen. Ein Thema, das mich selbst sehr begeistert und in der Diskussion auf reges Interesse gestoßen ist.

Ich freue mich schon sehr, den Beitrag auszuarbeiten, er wird wohl Anfang 2017 in Buchform erscheinen. Und hier noch ein Bild vom wilden Konferenzleben:

Happy conferencing

Happy conferencing

Hier finden Sie das komplette Tagungsprogramm zur Ansicht…