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Neue Veröffentlichung: Aufsatz zu Zentralbegriffen deutscher Identitätsbildung

Im November 2013 durfte ich an einer spannenden, interdisziplinären Konferenz zum Thema „Textuelle Historizität“ teilnehmen. So sah das damals aus:

Konferenz Bremen

Konferenz Bremen

Die Bremer Stadtmusikanten

Die Bremer Stadtmusikanten

Gut Ding braucht Weile und so wurden vor Kurzem die Beiträge der Konferenz in Buchform herausgebracht. Darin ist auch mein Beitrag zu „Volk“ und „Volkspoesie“ als Zentralbegriffe deutscher Identitätsbildung im 18. Jahrhundert enthalten.

Textuelle Historizität

Textuelle Historizität

Das Vollzitat des Beitrages lautet:
„Volkspoesie“ und „Volk“ als Zentralbegriffe deutscher Identitätsbildung im 18. Jahrhundert – Heidrun Kämper/Ingo H. Warnke/Daniel Schmidt-Brücken (Hg.): Textuelle Historizität. Interdisziplinäre Perspektiven auf das historische Apriori. DeGruyter Verlag: Berlin/Boston, 2016. S. 162-175.

Besten Dank an die Herausgeber für die tolle Unterstützung bei der Erstellung des Beitrages!

Neue Veröffentlichung: Aufsatz zum Thema Selbstreferentialität in Graphic Novels

Im Anschluss an die wunderbare Tagung des Netzwerkes zu „Hoher/Niederer Literatur“ in Yamaguchi (Japan) ist nunmehr auch der Tagungsband erschienen:

Zwischen Kanon und Unterhaltung

Zwischen Kanon und Unterhaltung

In meinem darin enthaltenen Aufsatz untersuche ich das Phänomen, dass sich AutorInnen von Graphic Novels immer wieder selbst zeichnen und damit in ihre Werke einschreiben. Das Vollzitat des Aufsatzes lautet:

Wenn der Zeichner sich selbst zeichnet. Selbstreferentialität in Graphic Novels. – In: Annie Bourguignon/Konrad Harrer/Franz Hintereder-Emde (Hg.): Zwischen Kanon und Unterhaltung. Interkulturelle und intermediale Aspekte von hoher und niederer Literatur. Berlin: Frank & Timme, S. 71-88.

Lieben Dank an die engagierten und großartigen Herausgeber – vor allem an Franz und Konrad und ihre Hilfe bei der Finalisierung des Beitrages!

Neuer Aufsatz: Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in Österreich 1933-1945.

Ich freue mich, dass Ende 2015 in der renommierten österreichischen Zeitschrift „Zeitgeschichte“ mein Aufsatz mit dem Thema „Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in Österreich 1933-1945“ erschienen ist.

Der Aufsatz wurde in ZEITGESCHICHTE publiziert.

Der Aufsatz wurde in ZEITGESCHICHTE publiziert.

Erstmals wird in dem Aufsatz die frühe Geschichte der Religionsgemeinschaft in den späten 1920er und frühen 1930er Jahren anhand von Archivquellen rekonstruiert. Dabei wurden neue Erkenntnisse über den Institutionalisierungsprozess sowie die frühe Verfolgung der Gemeinschaft gewonnen. Im zweiten Teil wird ein Überblick über die Verfolgung im Nationalsozialismus gegeben und diese kontrastiv mit der Verfolgung im Ständestaat betrachtet.

Vielen Dank an Agnes Meisinger und das Herausgeberteam um Prof. Oliver Rathkolb für die gute Zusammenarbeit im Rahmen der Publikation.

Die genaue Quellenangabe des Aufsatzes lautet:
Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in Österreich 1933-1945. – In: Zeitgeschichte 42 (2015) 6, S. 347-367.

Frisch aus der Druckerpresse: Artikel zu Volkspoesie und Volk

Im November 2013 konnte ich – mit Förderung der ÖAW – an der von Konrad Harrer, Annie Bourguignon und Franz Hintereder-Emde organisierten Tagung „Hohe und niedere Literatur“ an der Universität Nancy teilnehmen.

Aus diesem spannenden Zusammentreffen hat sich mittlerweile ein kleines Netzwerk von Forscherinnen und Forschern gebildet, die sich für die Ränder und Bruchstellen von Literatur und Literaturbetrieben interessieren. Mittlerweile hat auch die zweite Tagung des Netzwerkes in Yamaguchi (Japan) stattgefunden, an der ich durch eine Förderung der ÖFG ebenfalls teilnehmen konnte.

So sieht der hübsche Sammelband zur Tagung in Nancy aus - von Goethe zu Max und Moritz.

So sieht der hübsche Sammelband zur Tagung in Nancy aus – von Goethe zu Max und Moritz.

Anfang 2015 ist nun ein Sammelband erschienen, der die Beiträge der ersten Tagung in Nancy sammelt. Darin ist auch ein Aufsatz von mir enthalten, der Ergebnisse aus meiner (immer noch in Arbeit befindlichen) Dissertation präsentiert:

Volkspoesie und Volk zwischen hoher und niederer Literatur. – Hohe und niedere Literatur. Tendenzen zur Ausgrenzung, Vereinnahmung und Mischung im deutschsprachigen Raum. Hrsg. von Annie Bourguignon, Konrad Harrer und Franz Hintereder-Emde. Berlin: Frank & Timme, 2015. S. 123-137.

Artikel veröffentlicht: Rehabilitierungen – Aufhebung von Unrechtsurteilen

Colloquium Band 20

Colloquium Band 20

Der vor Kurzem veröffentlichte Artikel behandelt die juristische Aufhebung von Urteilen der NS-Zeit am Beispiel der Bibelforscher/Zeugen Jehovas aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive. Neben einer Analyse der juristischen Entwicklung bietet der Artikel auf Fallbeispiele. Der Band kann zum wohlfeilen Preis von 55 Euro (!) im Buchhandel erworben werden…

Meinen Artikel kann man im Volltext auch hier lesen.

Artikel veröffentlicht: „Volk“ und „Volkspoesie“ als Identitätskonzept und literarische Abgrenzungsstrategie bei Grimm, Arnim und Brentano

Erste Ergebnisse meiner Dissertation sind jetzt im peer-reviewten Journal der germanistischen Abteilung der Universität Istanbul erschienen. Vielen Dank an Prof. Ersel Kayaoglu für die gute Zusammenarbeit!

Der Artikel untersucht die Werke zweier streitbarer Geschwisterpaare: Einerseits die Lieder- und Gedichtesammlung Des Knaben Wunderhorn Achim von Arnims und Clemens Brenatanos, andererseits die Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm. Nach anfänglicher Zusammenarbeit entstanden schnell Konflikte zwischen den beiden Projekten, die auf unterschiedlichen philosophischen Zugängen beruhten. Der Artikel fokussiert das Konzept „Volk“ und zeigt, wie die Positionierung der Akteure im literarischen Feld mit der Wahl literarischer Genres zusammenhängt. Diese Wahl schreibt sich in eine bestehende Tradition von „Volkspoesie“ ein, die in hohem Maße von Johann Gottfried Herder präformiert wurde.

Der Artikel ist hier im Volltext abrufbar:

Jakli, Timon: „Volk“ und „Volkspoesie“ als Identitätskonzept und literarische Abgrenzungsstrategie bei Grimm, Arnim und Brentano. – In: Alman Dili ve Edebiyat? Dergisi – Studien zur deutschen Sprache und Literatur 30 (2013) 2, S. 5-24.

Aufsatz: Die Verfolgung von ZeugInnen Jehovas aus Mariahilf zwischen 1938 und 1945

Im Zuge des Projektes „Erinnern für die Zukunft“ im 6. Wiener Gemeindebezirk entstand im Jahr 2009 ein Band, der einige Ergebnisse des Projektes vorstellt. Darunter auch ein Aufsatz von Monika Simmer und mir, der sich der Verfolgungsgeschichte der ZeugInnen Jehovas aus dem 6. Bezirk widmet.

Erinnern für die Zukunft

Das Buch kann bei Amazon bezogen werden bzw. kann der Text des Aufsatzes hier abgerufen werden.

Jehovas Zeugen im KZ Mauthausen

Nicht mehr ganz druckfrisch, aber immer noch gut….vor ca. 2 Jahren haben Heide Gsell und ich einen kleinen Begleitband zur Ausstellung Jehovas Zeugen in Mauthausen – Widerstand aus religiöser öœberzeugung, die von 7.-24. Mai 2009 in der Gedenkstätte Mauthausen zu sehen war, geschrieben:

Jehovas Zeugen im KZ Mauthausen - Widerstand aus religiöser öœberzeugung

Das Büchlein liefert neue Forschungsergebnisse über die Gruppe der Zeugen Jehovas im KZ Mauthausen, ihre Sozialstruktur und ihre Lebensbedingungen. Auch die zahlenmäßige Zusammensetzung konnte erstmals genauer erhoben werden. Fallbeispiele und eine umfangreiche Bibliographie runden das Bild ab.

Der Band kann entweder direkt bei mir oder unter office@lilawinkel.at zum Preis von 5 Euro bezogen werden.

Entweder alles oder gar nichts ! – Neuer Aufsatz im DÖW Jahrbuch 2011

Ein Aufsatz von Heidi Gsell und mir ist im neuen DÖW-Jahrbuch 2011 erschienen. Unter dem Titel „Entweder alles oder nichts!“ Biographische Texte von ZeugInnen Jehovas am Beispiel des Wehrdienstverweigerers Richard Heide werden neue, bisher nicht erforschte Aspekte der Verfolgungsgeschichte der Zeugen Jehovas im 3. Reich aufgearbeitet. Neben einem einführenden Teil über biographische und autobiographische Erzählungen von verfolgten ZeugInnen bietet die Biographie des Wehrdienstverweigerers Richard Heide und eine Untersuchung eines autobiographischen Textes interessante Einsichten in die Konstruktion von Vergangenheit und Identität bei verfolgten ZeugInnen Jehovas.

DÖW Jahrbuch 2011

Mehr Infos und Bezugsmöglichkeit unter: http://www.doew.at/publikationen/jahrbuch/jb11/inhalt.html

Der Text kann auf Anfrage hier heruntergeladen werden.