Griechenlandkrise

Die Wirtschaftskrise schlägt in Griechenland hohe Wellen, und das leider nicht nur im türkisfarbenen Meer. Vielleicht hat aber auch der eher entspannte Zugang zum Thema Geld und Wirtschaft, den viele Griechen teilen, damit zu tun. Dazu zwei Anekdoten:

Vor längerer Zeit musste ich zum griechischen Konsulat in Wien, um eine Vollmacht beglaubigen zu lassen. Abgesehen vom herben 70er Jahre Charme des Warteraums zeichnet sich der griechische Behördenapparat durch eine unglaubliche Gier nach Stempeln und Unterschriften aus (man ist an Österreich in seinen besseren Zeiten erinnert). Nach der erfolgreichen Beglaubigung meiner Unterschrift bitte ich (in bestem Griechisch) um eine Rechnung. Die Reaktion ? Ein ungläubiger Blick des Beamten und nochmalige Nachfrage. Ich bestehe darauf, brauche die Rechnung für eine Kostenerstattung.

Der Mann zieht sich zur Beratung mit seinem Vorgesetzten zurück. Das Ergebnis war folgende „Rechnung“:

Rechnung auf griechisch

Rechnung auf griechisch

Ein anderes Beispiel: Im Jahr 2011 besuchte ich meine Lieblingsstadt Thessaloniki und war zum Essen in einer wunderbaren Ouzerie. Dort verbrachte ich einen schönen Abend und bezahlte mit Kreditkarte.

Ein Jahr später sehe ich eine seltsame Buchung auf meiner Kartenabrechnung:

Kreditkartenbuchung auf griechisch

Kreditkartenbuchung auf griechisch

Da hat offenbar jemand von der Zahlung bis zur Verrechnung ein geschlagenes Jahr gebraucht…in diesem Sinne wundert mich schon lange kaum mehr etwas.

Hello, mister minister!

Stipendienverleihung der ÖAW

Stipendienverleihung der ÖAW

Nachdem ich nun seit Jänner als Privatgelehrter und ÖAW-DOC-Stipendiat durch die Welt der Wissenschaft wandere, gab es im Februar auch eine feierliche Stipendienverleihung. Inklusive Händeschütteln mit Minister Töchterle und ÖAW-Präsident Denk.

Infos zum geförderten Projekt gibt es hier: http://stipendien.oeaw.ac.at/de/timonjakli

Tipps für den Unialltag

Essen & Co. – Mensen

Die beste Adresse für gutes, günstiges Essen ist die AAI-Mensa:
http://aai-wien.at/start.asp?b=1254

Aucht gut (wenngleich preislich stark angestiegen) ist die Mensa der katholischen Hochschulgemeinde:
http://www.khg.or.at/wohnen/mensa/menueplan.htm

Auch empfehlenswert ist die Mensa der TU Wien, dort gibt es um € 3,7 ein komplettes Menü mit Suppe, Hauptspeise, Salat und kleinem Getränk (auch wenn es auf der TU zu so seltsamen Kreationen wie „tomatisierten Spaghetti“ kommt…):
http://www.cycamp.at/index.php?id=386&uni=4

Essen & Co. – Restaurants

Ein absoluter Geheimtipp ist das Minoritenstüberl (Minoritenplatz 5, 1. Bezirk – im Keller des BMF). Die Öffnungszeiten sind ein wenig schräg (Mo-Do 6.00-16.00, Fr 6.00-15.00, Küche 11.30-13.30, Samstag, Sonn- u. Feiertag Ruhetag) – aber schließlich handelt es sich um die "Kantine" des BMBWK. Dort kocht der Fernsehkoch Andreas Wojta wunderbare österreichische Küche zu sehr günstigen Preisen in kultig-gemütlichem Ambiente. Mittagsmenü für 5 Euro, Tagesteller um 6 Euro und die eher gourmetorientierten Gerichte um 10 Euro. Für alle Speisen gilt: Solange der Vorrat reicht !

Die "Ouzerie Ellas" hat die besten Souvlakia Wiens (für alle Unkundigen: Griechisches Pitabrot mit griechischem Fleischspieß und griechischem Tsatsiki und anderen leckeren griechischen Zutaten) ! Die ultimative Empfehlung.
Wollzeile 21, 1. Bezirk, tägl. außer Sonntag (im Sommer 7 Tage die Woche)

Die beste Adresse in Sachen Running Sushi ist ohne Frage das Kaisaki (Laudongasse 24, 8. Bezirk). Da schippern handgemachte Lachs-, Butterfisch- und Thunfischsushi vorbei, leckere warme Speisen undundund. Und das um sensationelle 8,9 Euro mittags ! Geöffnet von 11.30 – 15.00 / 17.30 – 23.00.

Leckere Burger aus biologischen Zutaten mit tollen selbstgemachten Pommes und selbstgemachtem Ketchup (!) gibt es bei "die burgermacher" !
Burggasse 12, 1070 Wien, 0699 11589599
Dienstag bis Samstag 11.30 bis 22.30 Uhr
info@dieburgermacher.at, www.dieburgermacher.at

Ein geniales Konzept und supergutes indisch/pakistanisches Essen findet man beim "Wiener Deewan". Nach dem Prinzip "All you can eat – pay as you wish" kann man aus 5 Currys wählen, dazu gibt es Reis, Salat, Brot und eine Süßspeise. Cooles Ambiente, viele Studenten, leckeres Essen !
1090 Wien, Liechtensteinstraße 10, 01/ 925 11 85
Montag bis Samstag 11-23 Uhr

Die besten Burritos der Stadt gibt es bei "Fresco Grill". Riesenhaft (geschätzter halber Kilo), superlecker und frisch gemacht von nettem lateinamerikanischem Personal.
http://www.frescogrill.at
LIECHTENSTEINSTRASSE 10, 1090 WIEN
MONTAG – FREITAG 11-23 UHR, SAMSTAG 12-23 UHR

Prüfungen, auf die sich mal ein Blick oder auch 2 lohnen

Hier ein paar Klassiker, bei denen es sich immer lohnt Prüfungen zu machen (und das jetzt nicht unbedingt deshalb, weil es so interessant wäre… 😉 ).

Wolfdieter BIHL – Geschichte: Wahrscheinlich DER Klassiker, mündlich. Aufwand für 4 SST: 4 Minuten.

Erhard OESER – Wissenschaftstheorie: Ein schrecklicher Evolutionist, aber prüft jedes Semester 4 Stunden Wissenschaftstheorie/-geschichte.

Martina KALLER-DIETRICH – Geschichte: Vorlesungen, bei denen man bis zur Ferienmitte anhand von Onlinefragen eine kleine Prüfungsarbeit schreibt. Aufwand: 2 Stunden.

Gerhard DREKONJA-KORNAT – Geschichte: Stellt am Semesterende ebenfalls 5 Aufgaben online, von denen EINE schriftlich abzugeben ist (zum Beispiel ein 10 Seitiges von ihm verfasstes „Essay“ zusammenfassen, oder auch ein paar Infos im Google suchen – wie das KOVO schrieb: „Googelt Euch durch“).

Birgit BOLOGNESE-LEUCHTENMöœLLER – Geschichte: Wahrscheinlich neben Papa Bihl DER Klassiker. Jedes Semster eine Vorlesung, manchmal geblockt. Prüfung ist ein Protokoll der Vorlesung abzugeben, das kann man zu dritt (!) tun…Benotung der Protokolle ist SEHR fair… !

Wolfgang SCHMALE – Geschichte: Experimentiert gerne mit Internetdatenbanken und neuen Medien. Dementsprechend gibt es Vorlesungen, bei denen man 5 Miniaufsätze für eine Internetdatenbank abliefern muss, das wars.

Albert REITERER – Soziologie: Hält Vorlesungen über Bevölkerungsdemographie und die österr. Gesellschaft. Bei den Prüfungen liest er Zeitung und ist sehr tolerant, was die Verwendung von Unterlagen betrifft.

Rudolf RICHTER – Soziologie: Das soziologische Theorieurgestein. Speziell die Vorlesung über soziologische Theorien ist ein Klassiker – ein sehr oberflächliches Buch kurz mal überfliegen und zur Prüfung mitnehmen…

Die Persönliche StudienInformation (UNIVIS, früher PSI)

Das UVO der Universität Wien bietet einen komfortablen öœberblick über die persönlichen Studiendaten, den Stand der Studienbeitragseinzahlung und – wohl am wichtigsten – eine Gesamtübersicht der eingetragenen Noten. Hier kann man überprüfen, welche Zeugnisse bereits da sein sollten, welche Noten man hat und anderes.
Login mit Matrikelnummer und UNET Passwort.

http://www.univie.ac.at/uvo/ -> Studium -> ganz unten findet sich der Link zum UNIVIS

Wo gibt es eine erträgliche Toilette ?

Wen beschäftigt diese Frage nicht ?! – immer wenn es am Dringendsten ist, dann findet man, auch trotz des braven Einzahlens von Studiengebühren, keine vernünftige Toilette. Dann glaubt man sie endlich gefunden zu haben, stürzt hinein – und…starr vor Schreck über das Vorgefundene steht man da, setzt zur Flucht an und sucht weiter. Daher hier einige Tipps, wo man ein stilles und vor allem sauberes ö–rtchen finden kann:

  • Skandinavistik: öœber Stiege 9 (Innenhof) erreichbar, im Untergeschoss. Die Toiletten sind hervorragend in Stand gehalten, sehr sauber und ruhig gelegen. Die Wände und Einrichtungen sind nicht mit halbwitzigen Sprüchen beschmiert, es werden Seife und Handtücher zur Verfügung gestellt. Der Klobesen ist ebenso wie genügend Klopapier vorhanden, jede Kabine ist zudem mit Reserverollen ausgestattet. Auch ein Spiegel ist vorhanden. Fazit: Das perfekte WC !
  • Germanistik: Im Institut für Germanistik ( wenn man über Stiege 5 in den 2 Stock geht, und dann rechts in Richtung öœ4 abbiegt) gibt es gegenüber der StRV auch eine Toilette. Diese ist zwar mit diversen Sprüchen vollgekritzelt, doch hält sich sowohl Quantität als auch der qualitative Tiefgang derselben in Grenzen. Das Klo ist in der Regel recht sauber. Klobesen und Klopapier sind immer vorhanden. Seife gibt es oft, ein Spiegel ist auch vorhanden. Handtücher sind leider Mangelware. Fazit: In jedem Fall eine gute Option, wenn auch mit einigen Mängeln.
  • Fachbibliothek für Soziologie und Politikwissenschaft: Die Fachbibliothek für Soziologie besitzt zwar nur eine Unisex Toilette, die jedoch recht gut in Schuss ist. Klopapier gib es immer und die Sauberkeit ist gewährleistet. Die Ausstattung mit Seife und Handtüchern ist nicht immer gegeben. Fazit: Etwas mehr Komfort für die Handpflege wäre angebracht !
  • Der Klassiker – McDonalds: In jedem Fall um Welten besser, als eine der Toiletten auf den Hauptgängen der Uni !! Obwohl stark frequentiert, ist es immer halbwegs sauber. Klobesen und Klopapier sind stets vorhanden. Die olfaktorische Belastung ist bisweilen störend. Spiegel und Seife gibt es am etwas eng in den Eingangsbereich gequetschten Waschplatz. Absolut schrecklich ist der Lufttrockner für die Hände, Handtücher gibt es keine, aber da kann man sich mit Servietten von oben helfen. Fazit: Oft schon die Rettung in der Not. Update: Nach der Renovierung 2010 ist’s hier fast luxuriös, allerdings nur mehr mit Zugangscode – grmpf !
  • Die Opulente – Cafö© Stein: Abgesehen davon, dass das Cafö© Stein selbst einen Besuch wert ist, auch die Toiletten können sich sehen lassen. Die Kombination aus Marmor und Metall wirkt opulent und erinnert an die 50ties zurück. Die Toiletten sind gepflegt, auch wenn Handtücher bisweilen Mangelware sind. Fazit: Auf jeden Fall einen Besuch wert !
  • Fachbibliothek für Geschichte: In der Fachbibliothek für Geschichte gibt es 2 Toiletten, eine für Damen und eine für Herren. Da sie im Bibliotheksbereich untergebracht sind, ist die Sauberkeit fast schon vorbildlich. Handtücher sind allerdings auch hier Mangelware, Klopapier gibts.

Tutorium zur UE Textanalyse

WiSe 2007/08

Zeit: Freitag, 13:00-14:00
Ort: Seminarraum II (NICHT Ü2 !! – wo ist er dann ?)
Tutor: Timon Jakli

Das Tutorium ist als Ort gedacht, an dem wir gemeinsam die Kenntnisse, die Ihr Euch in der Übung Textanalyse erwerbt, diskutieren, erweitern oder vertiefen und durch praktische Übung an Texten ausprobieren. Ein wenig Vorbereitung ist dafür schon nötig, aber in der Regel reicht es einmal, sich einen Überblick zu verschaffen und die eher theoretischen Modelle dann praktisch auszuprobieren. In der Praxis ergeben sich dann…

…das wohl Wichtigste: FRAGEN ! Die sollen und müssen bei einer so breit gefächerten Übung natürlich gestellt werden. Je mehr Fragen ihr habt, desto interessanter wird es werden – und ihr werdet feststellen, je mehr man/frau Analyseverfahren anwendet und sich Gedanken darüber (und über die Ergebnisse) macht, desto weniger ist "alles klar". Daher: Stellt Fragen. Habt ihr spezielle oder sehr komplexe Fragen könnt ihr sie mir vorab per email schicken, dann kann ich mich darauf vorbereiten.

Zu jeder Einheit ist unten das Thema und mehr oder weniger Information dazu angegeben. Optional gibt es dann noch andere Materialien zur Vertiefung, die ein Angebot zur weiteren Auseinandersetzung sind.
Bitte meldet Euch auf jeden Fall im Anmeldesystem fürs Tutorium an, damit Euch Rundmails erreichen !

Zum Herunterladen von Texten benötigt ihr Zugangsdaten – habt Ihr sie nicht, schreibt am Besten eine email.

 


12.10.2007: Administratives (wer kommt aus welchem Tutorium, Interessen, Schwerpunkte, Wünsche)

Warum Textanalyse ?


19.10.2007: Text und Gattung

Todorov, Tzvetan: The Origin of Genres. – In: Modern Genre Theory. Ed. by David Duff. Harlow: Longman, 2000. S. 193-209.[Textgrundlage]

Modern Genre Theory. Ed. by David Duff. Harlow: Longman, 2000. S. 1-24. [Einführung in die Problematik und den Forschungsstand]


26.10.2007: Nationalfeiertag !


02.11.2007: Rektorstag – frei !


09.11.2007: Lyrik – Theoretisches (Metrik, Figuren)

Hilfe zur Betonung von Wörtern (Quelle: http://cornelia.siteware.ch/phonetik/arbeitsblphonet/betonungwoe.pdf – 05.11.2007). Diese Aufstellung ist für uns nützlich, weil sie einige Eselsbrücken enthält mit denen man sich beim Bestimmen des Metrums helfen kann.

Glossar zur Lyrikananalyse (aus: Wagenknecht, Christian: Deutsche Metrik. Eine historische Einführung. 4. Auflage. München: Beck, 1999. S. 127-140.)

Checkliste Lyrikanalyse

Rundmail 1


16.11.2007: Lyrik Übungen I

Wir analysieren in Kleingruppen Gedichte vom Übungsblatt und stellen die Ergebnisse kurz vor.

öœbungsblatt Lyrik (eine etwas wild zusammengestellte Auswahl von Gedichten; soll nicht zuletzt zeigen wie unterschiedlich Lyrik sein kann und die Möglichkeit geben möglichst viele Formen zu analysieren)


23.11.2007: Drama – Theoretisches

Checkliste Dramenanalyse

Durzak, Manfred: Dürrenmatt, Frisch, Weiss. Deutsches Drama der Gegenwart zwischen Kritik und Utopie. Stuttgart: Reclam, 1972. S. 47, 48. (ein sehr witziger Text, der basierend auf dem Stoffbegriff Dürrenmatts durchexerziert WIE ein und derselbe Dramenstoff unterschiedlich auf die Bühne gebracht werden kann)


30.11.2007: Drama Übungen I

Paratexte von Dramen (eine illustre Ansammlung verschiedener Paratexte, die zeigen soll wie unterschiedlich diese sind)


07.12.2007: Prosatexte

Checkliste zur Analyse von Prosatexten

Rundmail 2


14.12.2007: entfällt !


21.12.2007: Weihnachtsferien !


28.12.2007: Weihnachtsferien !


04.01.2008: Weihnachtsferien !


11.01.2008: Was ist Stil ? Wie ist er analyiserbar ?


18.01.2008: Gemischte Übungen, Prüfungsvorbereitung, Fragemöglichkeit

Rundmail 3


Tutorium zur UE Literaturtheorie

SoSe 2007

Zeit: Mittwoch, 16:30-18:00 Uhr
Ort: Seminarraum II (NICHT Ü2 !! – wo ist er dann ?)
Tutor: Timon Jakli

Das Tutorium ist als Ort gedacht, an dem wir gemeinsam über Literaturtheorie diskutieren, Kenntnisse erweitern oder vertiefen.Vielleicht ja auch das eine oder andere Neue hören. Ohne Texte zu lesen macht das alles aber nicht wirklich Sinn, deshalb bitte ich Euch die Texte für die jeweilige Einheit zulesen oder Euch zumindestens grob anzuschauen, worum es bei der jeweiligen Theorierichtung eigentlich geht. Denn reden können wir nur über Bekanntes.

Ganz wichtig sind natürlich FRAGEN ! Die sollen und müssen bei einer so komplexen Materie natürlich gestellt werden. Je mehr Fragen ihrhabt, desto interessanter wird es werden – und ihr werdet feststellen, je mehr man/frau die Texte (und vielleicht parallel die eine oder andere Einführung) dazu liest, desto weniger ist“alles klar“. Daher: Stellt Fragen. Habt ihr spezielle oder sehr komplexe Fragen könnt ihr sie mir vorab per email schicken, dann kann ich mich daraufvorbereiten.

Zu jeder Einheit ist unten das Thema und mehr oder weniger Information dazu angegeben. In jedem Fall ist immer angegeben, welcher Textausschnitt dieGrundlage der Diskussion bildet. Optional gibt es dann noch andere Materialien zur Vertiefung, die ein Angebot zur weiteren Auseinandersetzung sind.
Bitte meldet Euch auf jeden Fall im Anmeldesystem fürs Tutorium an, damit Euch Rundmails erreichen!

Zum Herunterladen von Texten benötigt ihr Zugangsdaten – habt Ihr sie nicht, schreibt am Besten eine email.

 

14.03.2007:
Wieso das Ganze ?
Zur Sinnhaftigkeit von Literaturtheorie…
Was ist ein Autor ? Was ist ein Text ? Und was ist eigentlich Theorie ?
Dazu ein paar Anmerkungen zur Geschichte der Literaturtheorie.

Eagleton, Terry: Einführung in die Literaturtheorie. 4. Auflg. Stuttgart/Weimar: Metzler, 1997. S. 1-18. (Textgrundlage)

Eine Grafik, die gut zeigt, welche Schnittstellen sich für Literaturtheorie bieten – wo man/frau also ansetzen kann oder könntebietet Lerchner, Gotthard: Sprachform von Dichtung. Linguistische Untersuchungen zu Funktion und Wirkung literarischer Texte. Berlin/Weimar: Aufbau, 1986. S.16.

Dazugehörige Rundmail


21.03.2007:
Marxistische Literaturtheorie
(Lukács, Eagleton)

Lukács, Georg: Einführung in die ästhetischen Schriften von Marx und Engels. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg. und kommentiert von Dorothee Kimmich, RolfGünther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 79-94. (Textgrundlage)

Eagleton, Terry: Freie Einzelheiten. – In: Ders.: Ästhetik. Die Geschichte ihrer Ideologie. Stutgart: Metzler, 1994. S. 13-31. (Die Einführungzu Eagletons hervorragendem Buch über Ästhetik zeigt schön, wie moderne marxistische Ideologiekritik aussehen kann)

Als Beispiel, wie eng man marxistische Literaturtheorie (aus einem bestimmten Erkenntnisinteresse heraus eingrenzen kann:
Culler, Jonathan: Literaturtheorie. Eine kurze Einführung. Stuttgart: Reclam, 2002. S. 185, 186.

Bibliographie zu Marxistischer Literaturtheorie (für diejenigen, die zum Thema weiterlesen wollen oder einfach nurZettel sammeln)

Dazugehörige Rundmail


28.03.2007:
Literatur und Soziologie
(Bourdieu, nochmal Lukács)
Die Textgrundlage für Bourdieu im RUB 9414 ist nicht wirklich gut. Daher stelle ich 2 kurze Vorträge von Bourdieu zur Verfügung, die einen guten Einstieg in sein Denken bilden:

Pierre Bourdieu: Über einige Eigenschaften von Feldern. – In: absolute. Pierre Bourdieu. Hrsg. und mit einem biographischen Essay von Joseph Jurt. Freiburg: orange-press, 2003. S.122-128. (Textgrundlage)

Pierre Bourdieu: Einführung in eine Soziologie des Kunstwerks. – In: absolute. Pierre Bourdieu. Hrsg. und mit einem biographischen Essay von Joseph Jurt. Freiburg: orange-press, 2003. S. 130-146.

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 04.04.2007: Osterferien

11.04.2007: Osterferien


 18.04.2007:
Hermeneutik – Verstehen verstehen
(Gadamer, Ricoeur)

Gadamer, Hans Georg: Sprache als Medium der hermeneutischen Erfahrung. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg. und kommentiert von DorotheeKimmich, Rolf Günther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 28-40. (Textgrundlage)

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 25.04.2007:
Strukturalismus – Literaturtheorie als Werkzeugkasten
(Genette, Barthes)

Genette, Gérard: Strukturalismus und Literaturwissenschaft. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg. und kommentiert von DorotheeKimmich, Rolf Günther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 197-214. (Textgrundlage)

Barthes, Roland: Der neue Citroën. – In: Ders.: Mythen des Alltags. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 2003. S. 76-78.(Ausschnitt aus DEM klassischen Werk des französischen Strukturalismus: das Beispiel zeigt es wie eine strukturale Analyse aussehen kann, aber auch wie der Textbegriff ausgeweitet wird)
Und für alle, die nicht wissen, wie ein Citroën DS aussieht: Unter http://www.nuancierds.fr/danchorama.htm gibts ihn in allenFarben und Formen 😉

Jakobson, Roman: Der grammatische Bau des Gedichts von B. Brecht >>Wir sind sie<<. – In: Strukturalismus alsinterpretatives Verfahren. Hrsg. von Helga Gallas. Darmstadt/Neuwied: Luchterhand, 1972. S. 35-56.  (eine kurze Interpretation, die sehr schön erkennen lässt, wie eine [sehrlinguistisch beeinflusste] strukturale Analyse aussieht und was man/frau damit herausfinden kann)

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 02.05.2007:
Semiotik – Wie war das nochmal ?
(Eco und Co.)

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 09.05.2007:
Psychoanalyse und Literaturtheorie
(von Freud zu Lacan)

Freud, Sigmund: Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg. und kommentiert von Dorothee Kimmich, RolfGünther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 161-170.

Freud, Sigmund: Notiz über den „Wunderblock“. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg. und kommentiert von Dorothee Kimmich, RolfGünther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 171-176. (Textgrundlage) [ein Text, der vor allem auch für die Idee der Dekonstruktion wichtigist]

Lacan, Jaques: Das Spiegelstadium als Bildner der Ichfunktion, wie sie uns in der psychoanalytischen Erfahrung erscheint.  – In: Texte zurLiteraturtheorie der Gegenwart. Hrsg. und kommentiert von Dorothee Kimmich, Rolf Günther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 177-187. (Textgrundlage)[langsam und genau lesen, weil der Text ziemlich schwierig ist – aber um so wichtiger für VIELE aktuelle theoretische Ansätze, von kulturwissenschaftlichen über feministische bis hinzu subjektphilosophischen Ansätzen; zudem schlägt der Text eine Brücke zum nächsten Kapitel)

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 16.05.2007:
Poststrukturalismus
(nochmal ein wenig Lacan, Foucault)

Foucault, Michel: Was ist ein Autor ?. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg. und kommentiert von Dorothee Kimmich, Rolf Günther Rennerund Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 233-247. (Textgrundlage)

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 23.05.2007:
Dekonstruktion
(wir verbeißen uns in Derrida, versuchen es zumindestens)

Derrida, Jaques: Die Struktur, das Zeichen und das Spiel im Diskurs der Wissenschaften vom Menschen. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg.und kommentiert von Dorothee Kimmich, Rolf Günther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 301-313. (Textgrundlage)

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 30.05.2007:
Rezeptionsästhetik
(Iser, Jauß)

Jauß, Hans Robert: Literaturgeschichte als Provokation der Literaturwissenschaft. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg. undkommentiert von Dorothee Kimmich, Rolf Günther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 41-55. (werden wir auf Grundlage unseres Wissens über Gadamer behandeln, ein Beispielfür einen neueren hermeneutischen Ansatz)


 06.06.2007:
Intertextualität und Dialogizität
(Julia Kristeva)

Kristeva, Julia: Bachtin, das Wort, der Dialog und der Roman. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg. und kommentiert von DorotheeKimmich, Rolf Günther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 334-348. (Textgrundlage)

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 13.06.2007:
Feminismus, Gender und feministische Literaturwissenschaft

Scott, Joan W.: Gender: Eine nützliche Kategorie der historischen Analyse. – In: Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart. Hrsg. und kommentiertvon Dorothee Kimmich, Rolf Günther Renner und Bernd Stiegler. Stuttgart: Reclam, 2003. S. 416-440. (Textgrundlage)

Lampl, Sopie: Am Anfang war das Wort? – In: Unitat 02/2005, S. 5. [ein Text der sich kritisch mit dem Verhältnis vonBiologie und kulturellem Geschlecht im Kontext aktueller Theoriedebatten auseinandersetzt -> SEHR empfehlenswert]


 20.06.2007:
Abschluss – Zusammenfassung, Zusammenhänge
Offene Fragen zur Prüfung

Diagramm „Strömungen“

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